Das Notenlesen

Das Notenlesen-Lernen ist eine eher unbeliebte Aufgabe. Es ist pures Lernen und trät augenscheinlich gar nicht zum Klangerlebnis bei. Das Notenlesen ist eine Pflichtaufgabe, vor der man sich leider nicht drücken darf. Es ermöglicht dem Spieler , ein unbekanntes Stück in kürzester Zeit zu erfassen und zu lernen. Zudem kann man mit seiner Hilfe eigene Meldion aufschreiben, um Sie nicht zu vergessen.

Das Lesen umfasst das Erkennen von Tonabständen und das Erlernen der Notennamen mit dem dazugehörigen Auffinden der Taste auf der Tastatur. Hinzu kommt das grafische Lesen, das Erkennen von Figuren und Akkorden.

Die häufigsten Tonabstände sind: der Schritt (die Töne liegen nebeneinander - Sekunde) und der Sprung (es wird eine Taste (Stammton) übersprungen - Terz). Wenn man diese beiden Abstände auseinanderhalten kann, dann muss man viele Töne im Stück gar nicht mehr per Notennamen lesen. Man liest dann: "einen Ton höher" oder "eine Terz tiefer".

Um das Notenlesen-Lernen angenehmer zu gestalten, habe ich gute Erfahrungen mit der Nutzung von Notenkarten gemacht, ein Kartenspiel mit vier aufeinander aufbauenden Sätzen á 20 Karten. Es reicht aus, die Notenkarten jeden Tag ein bis zweimal durchzugehen. Dabei kann die Zeit messen, die man für einen Durchgang braucht und in ein Heftchen eintragen. So lässt sich der Erfolg beim Notenlesen erfahrbar machen.