Ref. Dominik Breddermann | Jochen Kötter

Referenz

Dominik Breddermann

„Seit Oktober 2000 nehme ich nun schon Klavierunterricht bei Herrn Kötter. Wenn man seinen Unterricht einigermaßen kurz zusammenfassen soll – und das ist wahrlich nicht ganz einfach – dann sieht das etwa so aus, wie im Folgenden.

Herr Kötter zeichnet sich insbesondere in seinem Unterricht dadurch aus, dass er zwar seine festen Vorstellungen hat, aber trotzdem sein Wissen so vermittelt, dass der Schüler noch genügend Freiraum bekommt, seine eigene Persönlichkeit zu entwickeln.

Beim Erarbeiten eines Stückes und dessen Interpretation zwingt er nicht etwa sein eigenes Konzept auf, sondern besitzt die Fähigkeit, mit seinen Anregungen die eigenen, ja sehr individuellen Ideen des Schülers zu einer schlüssigen, persönlichen Interpretation heranreifen zu lassen. Für mich ein herausragendes Kriterium, da man nur so die eigenständige Herangehensweise an ein neues Stück lernen und eine Art musikalische Intuition entwickeln kann.

Hierbei ist besonders hilfreich, dass Herr Kötter bei diesem Schaffensprozess stets ehrliche Kritik äußert: Das kann mal lobend und bestärkend ausfallen, mal werden aber auch konstruktiv (!) Schwächen aufzeigt. Letzteres bestimmt dann auch zu einem nicht unerheblichen Teil die Repertoire–Wahl: Es werden Stücke ausgesucht, die den Schüler weiterbringen sollen und seinen Horizont erweitern – aber stets nach dem dem Prinzip docere et delectare! Ein Stück, dass mir nicht gefällt, bringt mich nicht weiter. Auch darin besteht eine weitere Fähigkeit von Herrn Kötter: Er sucht immer Stücke aus, die zu mir charakterlich passen, die das enthalten, was nach meinen Vorstellungen und Neigungen ein Musikstück mitbringen muss.

Im Mittelpunkt der Bearbeitung steht dann der musikalische Ausdruck – natürlich wird auch die dazu notwendige Technik vermittelt, aber ohne Etüden–Marathon. Hier lehrt er einen, größere, übergeordnete Zusammenhänge und Strukturen zu erkennen, Höhepunkte auszumachen, einen natürlichen, nicht übertriebenen oder künstlich wirkenden Ausdruck zu entwickeln unter Berücksichtigung der jeweiligen kompositorischen Eigenart. Theorie (kompositorische Architektur, Harmonielehre etc.) wird direkt mit der Praxis verbunden und umgesetzt, aber nie zum Selbstzweck gemacht. Ein Grundsatz dabei lautet: Musik und Gefühle sind unzertrennbar! Ein Aspekt, der auch bei der Persönlichkeitsentwicklung von Bedeutung ist: Das hat mich sehr geprägt!

Bei der Vorbereitung auf Wettbewerbe, wie z.B. Jugend musiziert, fühlt man sich niemals unter Druck gesetzt: Im Vordergrund steht nicht mein Punktekonto, sondern meine musikalische Entwicklung, die durch eine solche sehr intensive, zielstrebige Vorbereitung entscheidend vorangetrieben wird.

In den Unterrichtsstunden äußert sich das darin, dass Herr Kötter mich als Schüler ernst nimmt und sich unheimlich viel Zeit für die Erarbeitung auch einzelner Stellen nimmt – das ist immer wieder ein sehr langwieriger Prozess, aber man muss seinem Streben nach musikalisch–gestalterischen Perfektion mit dem Schüler am Ende immer dankbar sein! Hier bekommt man viel mit auf den Weg gegeben – es hat sich immer wieder bestätigt, wie sehr sein Feedback aus dem Unterricht der Musik gerecht wird (Resonanzen auf die Umsetzung in Konzerten und Wettbewerben).

Ein Lehrer, auf dessen Urteil unbedingt Verlass ist, der in einer entspannten Unterrichtssituation sich ganz auf den individuellen Schüler einlässt und immer wieder neue, faszinierende Perspektiven aufzeigen kann!”

Dominik Breddermann im März 2009, Schüler seit 10/2000

Wettbewerbsteilnahmen bei Jugend musiziert:
Landeswettbewerb Kammermusik: 2003 (1.Preis)
Landeswettbewerb Klavier 2005 (2.Preis)
Bundeswettbewerb Kammermusik: 2007 (2.Preis)
Landeswettbewerb Klavier 2008 (2.Preis)