Ref. Karin Kranert | Jochen Kötter

Referenz

Karin Kranert

„Ich habe mit ca. 40 Jahren überhaupt erst angefangen, Klavierspielen zu lernen. Das Besondere für mich ist, dass die Stunden wirklich optimal auf mich zugeschnitten sind: Viele meiner Schwachpunkte liegen in meiner Technik – minimal falsche Bewegungen, die mir mein Spielen oft erschweren – ein Blick und schon gibt es jede Menge Hinweise und Tipps für eine bessere Durchführung.

Vor ca.2 Jahren machte mir der rechte Arm (Handgelenk, Ellenbogen, Schulter) große Probleme. In dieser Zeit wollte ich eigentlich schon ganz auf das Spielen verzichten, denn mein Arm wurde ja bei der Alltagsarbeit schon genug beansprucht. Ich verdanke es Herrn Kötter, dass ich heute wieder mit Begeisterung dabei bin, wenn es auch manche Rückschlags–Phasen gibt. In mühevoller Kleinarbeit, mit Humor, Nachsicht, Zuspruch und vor allem mit großer fachlicher Kompetenz hat er es verstanden, mit mir die Spielweise nach und nach den gesundheitlichen Erfordernissen entsprechend anzupassen.

Die Stunden selbst sind sehr zielstrebig und klar. Ich bin in meine Berufs– u. Alltagsarbeit recht stark eingebunden, so dass das regelmäßige Üben doch großen Schwankungen unterworfen ist. Aber dennoch findet Herr Kötter in jeder Stunde einen Schwerpunkt, an dem er mit mir weiterfeilt und mit dem ich die weitere Woche zu tun habe. So habe ich – auch wenn mal weniger Zeit zum Üben ist und somit weniger deutliche Fortschritte – trotzdem immer das Gefühl, ein kleines Stückchen weiterzukommen.

Für einen Klavierlehrer könnte diese Art des Unterrichts der kleinen Schritte ja durchaus frustrierend sein, aber ich habe das bisher nie so empfunden. Seine Art des Unterrichts ist geprägt von sachlicher, interessierter Teilnahme mit einem guten Schuss Humor. Kritik in der eigentlichen Form habe ich nie als unangenehm empfunden, es geht immer um Optimierung.

IIch hoffe, dass mir Herr Kötter auf dieser Basis noch lange als Klavierlehrer erhalten bleibt!!“


Karin Kranert (*1959), Schülerin seit 2001